Was ist das relative Energiedefizit-Syndrom (REDs) und was bedeutet es für eine Athletin?
In einigen Sportarten schränken Athlet*innen ihre Energiezufuhr ein, um eine bessere Leistung zu erbringen. Nimmt eine Athletin zu wenig Energie auf, drohen gesundheitliche Risiken wie eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit, Zyklusstörungen, Leistungseinbussen oder eine geringere Knochendichte. Leidet eine Athlet*in an solchen Folgen, spricht man vom Relativen Energie-Defizit Syndrom (REDs).
Weshalb ist Energiemanagement für Athletinnen so wichtig?
Um REDs vorzubeugen, ist ein gutes Energiemanagement zentral. Als Athletin brauchst du genügend Energie – nicht nur für dein Training, sondern auch für alle wichtigen Körperfunktionen. Wird dein Energiebedarf über längere Zeit nicht gedeckt, bringt das deine hormonelle Balance, Regeneration und Leistungsfähigkeit aus dem Gleichgewicht.
Wann ist eine Gewichtsreduktion sinnvoll – und wie gelingt sie sicher?
In vielen Sportarten spielt das Gewicht eine Rolle – doch eine unbegleitete Gewichtsreduktion birgt gesundheitliche Risiken, besonders bei jungen Athletinnen. Eine Reduktion muss individuell, geplant und begleitet erfolgen. Ohne professionelle Unterstützung steigt das Risiko für Unterversorgung, Verletzungen oder sogar Essstörungen.
Weitere Informationen sind auf Swiss Olympic zu finden.